Schlagwort-Archiv: Verantwortung


Orlando und die baptistischen Gemeinden

Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.
1. Korintherbrief 13,13

Nicht überall wo „Baptismus“ draufsteht, ist auch Baptismus drin. Das machen die Kommentare deutlich, die in einigen amerikanischen „baptistischen“ Gemeinden zu den Morden in Orlando geäußert wurden.

Alle sind willkommen Alle

Die Tragik an dem Ereignis wäre vor allem, dass nicht mehr Menschen dort umgebracht worden sind. Es wäre schade, dass der Täter seine Tat nicht zu Ende bringen konnte. Der Täter hätte mit seiner Tat nur dem Willen Gottes entsprochen. So predigt ein Pastor in Sacramento. Dies geschieht gleich am Tag, nachdem in Orlando 50 Menschen ihr Leben verlieren. Die Gemeinde, in der dies passiert, gehört zu keinem Gemeindeverbund. Sie nennen sich einfach so „Baptistengemeinde“. Damit entziehen sie sich der Auseinandersetzung und auch der Korrektur durch andere Christinnen und Christen. Mit diesem Gedanken könnte ich die Aussagen des Pastors dort einfach zur Seite schieben und nicht mehr beachten. Aber das will ich nicht.

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Die gute Wahl – ein neuer Lebensabschnitt

Am 8. April 2016 wurde der zweite Jahrgang der Medizinstudentinnen und -studenten der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane im Rahmen der Immatrikulationsfeier in der Kulturkirche in Neuruppin festlich begrüßt. In einem Gespräch am Rande der Veranstaltung erläutern die beiden Stipendiatinnen der Immanuel Diakonie, Lisa Marie Kürschner (21 Jahre, aus Schönwalde, links) und Nina Zierenberg (23 Jahre, aus Bonn, rechts) ihre Beweggründe.

2016-04-08 Stipendiatinnen

Aus welchem Grund ein Studium der Medizin?
Kürschner: Es war ganz einfach von Kind an mein Traum, Medizinerin zu werden.
Zierenberg: Mein Vater ist Mediziner, da wurde mir der Wunsch sozusagen in die Wiege gelegt. Mein Herz schlägt schon lange für die Kinder- und Jugendheilkunde.

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Advent in Guben

Jedes Jahr fahren acht bis 15 Mitglieder des Kuratoriums der Immanuel Diakonie und der Gemeinde baptisten.schöneberg an einem Samstagnachmittag im Advent nach Guben.

Am 12. Dezember diesen Jahres besuchten wir dort das Haus Agape und den Suchthilfeverbund, eine Suchtkrankenhilfeeinrichtung der Immanuel Miteinander-Leben. Hier wohnen Männer und Frauen, die nicht mehr allein in ihrer häuslichen Umgebung leben können.

Überraschungen für die Bewohner/innen in Guben

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Neue Heimat – Erfahrungen und Ansichten eines ehemaligen „Gastarbeiters“

Simao Dilubenzi Fulama (52 Jahre), aufgewachsen in der Hauptstadt Angolas Luanda, lebt seit 27 Jahren in Deutschland. Er arbeitet in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg, der Gesellschafterin der Immanuel Diakonie, und leitet dort die angolanische Gemeinde. Simao und seine Ehefrau haben drei Berliner Kinder. Sein Sohn Gelord Fulama Ndingui, Student der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Magdeburg-Stendal und derzeit Praktikant in der Immanuel Diakonie, hat ihn interviewt.

Simao Dilubenzi Fulama und Gelord Fulama Ndingui

Wann kamst du nach Deutschland?
Ich kam 1988 als Gastarbeiter in die damals noch existierende DDR. Auch wenn in Angola zu dieser Zeit Bürgerkrieg herrschte und ich allen Grund dazu gehabt hätte zu fliehen, kam ich nicht als Flüchtling. Es war eine freiwillige Entscheidung. Ich habe dann eine Ausbildung zum Betriebsschlosser gemacht.

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Unerwartetes Vermächtnis

Als im Juni dieses Jahres mein Vater Harm Popkes nach einem langen Leben und doch für uns unerwartet verstarb, entdeckte ich beim Sortieren der im Banksafe hinterlegten Unterlagen ein sehr interessantes Blatt Papier. Es hatte die Überschrift „An meine Kinder, wenn sie groß sind!“ und trug das Datum „6-11-65“.

Fast fünfzig Jahre hatte es im Schließfach neben Geburtsurkunden, Zeugnissen, Verträgen und Erinnerungsstücken gelegen und auf seine Entdeckung gewartet. Ich möchte Sie an einem für mich interessanten Tag an dem Inhalt teilhaben lassen, den mein Vater mit 32 Jahren für seine drei Kinder skizzierte.

An meine Kinder, wenn sie groß sind!

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