Schlagwort-Archiv: Sinn


Auf der Suche nach dem Traumjob

De Deus Jordao_März 2016

Jordão de Deus, 24 Jahre alt, in Angola geboren und in Berlin aufgewachsen, studiert nach Abitur und einer Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondent an der HTW in Berlin-Karlshorst Betriebswirtschaftslehre. Zwischen einem Auslandssemester in Vancouver und seinem 6. Semester überbrückt er seine Zeit mit einem fünfwöchigen Praktikum in der „Zentrale“ der Immanuel Diakonie am Kleinen Wannsee.

Von welchem Beruf haben Sie geträumt, als Sie klein waren?

Vor einigen Jahren habe ich noch davon geträumt, Diplomat zu werden, um dabei fremde Länder zu bereisen und ihre Kulturen kennenzulernen. Meine Vorstellung war es, zwischen Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Interessen zu vermitteln. Beeindruckt hat mich an dem Beruf, dass er so vielseitig erschien. Von politischen und wirtschaftlichen Themen, Entwicklungszusammenarbeit bis hin zu Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit ist einiges dabei. Ich habe aber erkannt, dass dieser Beruf einen ausschlaggebenden Nachteil hat: Es ist schwer, Beruf und Privatleben harmonisch unter einen Hut zu kriegen, ohne dabei Opfer zu bringen – vor allem wenn es um die Familienplanung geht. Alle drei bis vier Jahre seinen Standort zu wechseln, kann es für die gesamte Familie sehr schwer machen. Des Weiteren ist es kein „Zuckerschlecken“ Diplomat zu werden, das Auswahlverfahren soll sehr schwer sein.

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Der Wert „Immanuel“ als Animationskurzfilm

„Dafür stehen wir: Immanuel“ – der erste der fünf Animationskurzfilme zu den Werten der Immanuel Diakonie  – fand am 7. November 2015 auf dem 23. Tag des Herzzentrums vor Ort im Paulus-Praetorius Gymnasium in Bernau bei Berlin und im parallelen Onlinestream von Herzzentrum Brandenburg und Gesundheitsberater-Berlin seine Welturaufführung.

(Hinweis: Bitte Ton einschalten und Qualität auf 1080p einstellen)

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Erfahrungen erleben – erste Schritte in der Immanuel Diakonie

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Michael Zieschang hat im vergangenen Jahr das Studium der Gesundheitswissenschaften abgeschlossen. Als Berufseinstieg hat sich der 24-Jährige ganz bewusst für eine einjährige Trainee-Stelle entschieden. Einen Teil davon wird er als Assistenz der Geschäftsführung in der Immanuel Klinik Märkische Schweiz verbringen. Im Gespräch mit Monika Vogel berichtet er über die Erlebnisse seiner ersten Tage in der Immanuel Diakonie.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie zum Trainee in der Immanuel Diakonie wurden?
Nach meinem Abitur 2010 habe ich in einer Senioreneinrichtung ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. Nach dem FSJ fing ich an, in Neubrandenburg Gesundheitswissenschaften zu studieren. Im letzten Jahr konnte ich das Studium erfolgreich abschließen.

Warum Gesundheitswissenschaften?
Auf der einen Seite habe ich mich immer für Sport und Gesundheit interessiert. Durch das Freiwillige Soziale Jahr lernte ich eine Einrichtung im Gesundheitswesen kennen. Auf der anderen Seite interessierte mich auch der gesamte Bereich der Betriebswirtschaft: Wie führe ich ein Unternehmen und was gehört alles dazu? Es gibt so viele Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitswesen, mit sehr abwechslungsreichen Tätigkeitsfeldern. Das machte es für mich spannend.

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Im Tal der nicht ganz Ahnungslosen

Er war dabei, als die kleine DDR eine Weltneuheit entwickelte. Und fuhr er in den Urlaub, mit einem winzigen Wagen, war er doch der Größte. Hinter seinem Haus stand ein Mast, mit dem er meilenweit sehen konnte, auch wenn er nur in seinem Sessel im Wohnzimmer saß.

Ein winziges Ding nur. Aber eine Weltneuheit. Und entwickelt wurde es ausgerechnet in dem kleinen Land, über das die halbe Welt witzelte. In der DDR, mitten im sogenannten Tal der Ahnungslosen, in Dresden, wohin es kaum eine westliche Radio- oder Fernsehultrakurzwelle schaffte, entwarf 1957 eine Gruppe von Wissenschaftlern einen Sender, der Daten über die Druckverhältnisse und den pH-Wert aus dem Inneren des Körpers funkte. Die „Radiopille“ maß knapp drei Zentimeter und ließ sich von einem Menschen ohne größere Mühe schlucken, niemand mehr musste umständlich einen Schlauch hinunterwürgen, um Aufschluss über den Zustand von Magen oder Darm zu erhalten.

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Der Ort der Erfindung war der Idyllischste. Zwischen Elbe und Dresdener Heide, in einem Schlösschen mit Türmchen und Terrassen, von wo aus man bis in die Sächsische Schweiz blicken konnte, hatte Manfred von Ardenne, der adelige Vorzeigewissenschaftler des Ostblocks, das einzige private Forschungsinstitut der DDR gegründet. Und zu den Denkern und Tüftlern um ihn, die den verschluckbaren Intestinalsender geschaffen hatten, gehörte Henry.

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