Schlagwort-Archiv: Herausforderung


„Am Mute hängt der Erfolg.“

Mit diesem Ausspruch aus dem Roman Stine (1890) von Theodor Fontane (1819 bis 1898) hat die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ihr neues Leitbild überschrieben, das in einem gemeinsamen Prozess mit der gesamten Universität entwickelt wurde. Die Immanuel Diakonie mit dem Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg (Hochschulklinikum) sowie der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Immanuel Klinik Rüdersdorf (Hochschulklinik) gehört zu den Trägern der MHB.

Stipendiaten der Immanuel Diakonie des MHB-Jahrgangs 2017

Stipendiaten der Immanuel Diakonie des MHB-Jahrgangs 2017

LEITBILD DER MEDIZINISCHEN HOCHSCHULE BRANDENBURG THEODOR FONTANE

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ist eine staatlich anerkannte Universität in kommunaler und freigemeinnütziger Trägerschaft. Mit unseren Hochschulkliniken, weiteren landesweit kooperierenden Kliniken und Lehrpraxen stehen wir für ein neues Verständnis von umfassender Bildung in Medizin, Psychologie und weiteren Gesundheitsberufen.

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Welt ohne Pflege?

Wie sehen Nicht-Pflegende in der Immanuel Diakonie die Pflege in der Immanuel Diakonie? Wir haben bei Ärzten, Servicekräften, Qualitätsbeauftragten, Hauswirtschaftern und Geschäftsführern aus Krankenhaus, Hospiz und Logistik nachgefragt. Was würde geschehen, wenn Menschen nicht mehr bereit wären zu pflegen?

Weitere Statements zur Pflege finden Sie in der Playlist zur Immanuel Pflege in unserem Youtube-Channel.


Guter Gastgeber sein – auch im Kleinen helfen

Foto: Nicki Pawlow

Foto: Nicki Pawlow

Elmar Stapelfeldt, Jahrgang 1968, ist Heilpraktiker und Ernährungsberater für Ayurveda-Medizin sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Immanuel Krankenhaus Berlin in der Abteilung Naturheilkunde. Der studierte Indologe initiierte den ersten Master-Studiengang für Ayurveda-Medizin in Deutschland und wirkte so bei der akademischen Etablierung des Ayurveda im deutschsprachigen Raum mit. In privater Initiative hat Elmar Stapelfeld in den vergangenen Monaten ein Projekt ins Leben gerufen, welches persönlichen Kontakt zu geflüchteten Menschen in Zehlendorf sucht und sie bei der Integration in Gesellschaft und Arbeit unterstützt. Über dieses Engagement hat sich Jana Forsmann mit Elmar Stapelfeldt unterhalten.

Herr Stapelfeldt, Sie haben eine Initiative für geflüchtete Menschen ins Leben gerufen. Was war der Auslöser?

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Die gute Wahl – ein neuer Lebensabschnitt

Am 8. April 2016 wurde der zweite Jahrgang der Medizinstudentinnen und -studenten der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane im Rahmen der Immatrikulationsfeier in der Kulturkirche in Neuruppin festlich begrüßt. In einem Gespräch am Rande der Veranstaltung erläutern die beiden Stipendiatinnen der Immanuel Diakonie, Lisa Marie Kürschner (21 Jahre, aus Schönwalde, links) und Nina Zierenberg (23 Jahre, aus Bonn, rechts) ihre Beweggründe.

2016-04-08 Stipendiatinnen

Aus welchem Grund ein Studium der Medizin?
Kürschner: Es war ganz einfach von Kind an mein Traum, Medizinerin zu werden.
Zierenberg: Mein Vater ist Mediziner, da wurde mir der Wunsch sozusagen in die Wiege gelegt. Mein Herz schlägt schon lange für die Kinder- und Jugendheilkunde.

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Auf der Suche nach dem Traumjob

De Deus Jordao_März 2016

Jordão de Deus, 24 Jahre alt, in Angola geboren und in Berlin aufgewachsen, studiert nach Abitur und einer Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondent an der HTW in Berlin-Karlshorst Betriebswirtschaftslehre. Zwischen einem Auslandssemester in Vancouver und seinem 6. Semester überbrückt er seine Zeit mit einem fünfwöchigen Praktikum in der „Zentrale“ der Immanuel Diakonie am Kleinen Wannsee.

Von welchem Beruf haben Sie geträumt, als Sie klein waren?

Vor einigen Jahren habe ich noch davon geträumt, Diplomat zu werden, um dabei fremde Länder zu bereisen und ihre Kulturen kennenzulernen. Meine Vorstellung war es, zwischen Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Interessen zu vermitteln. Beeindruckt hat mich an dem Beruf, dass er so vielseitig erschien. Von politischen und wirtschaftlichen Themen, Entwicklungszusammenarbeit bis hin zu Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit ist einiges dabei. Ich habe aber erkannt, dass dieser Beruf einen ausschlaggebenden Nachteil hat: Es ist schwer, Beruf und Privatleben harmonisch unter einen Hut zu kriegen, ohne dabei Opfer zu bringen – vor allem wenn es um die Familienplanung geht. Alle drei bis vier Jahre seinen Standort zu wechseln, kann es für die gesamte Familie sehr schwer machen. Des Weiteren ist es kein „Zuckerschlecken“ Diplomat zu werden, das Auswahlverfahren soll sehr schwer sein.

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