Schlagwort-Archiv: Halt


Der Landschaft bleibe ich treu

Sascha Seyer

Seit dem 1. Juli 2017 ist Sascha Seyer der neue Kaufmännische Leiter der Immanuel Klinik Märkische Schweiz. Der studierte Business-Manager (TH Wildau), zuvor als Controller, Projektmanager und Personalleiter tätig, war zuletzt Verwaltungsdirektor der Schloss-Klinik Sonnenbühl in Bad Dürrheim. Ich habe ihm einige Fragen gestellt.

Aus welchem Grund haben Sie sich für die Immanuel Diakonie entschieden?
Ausschlaggebend war für mich die Suche nach einer neuen Herausforderung in der Region Berlin/Brandenburg. Als gebürtiger Brandenburger hat es mich nach nunmehr fast dreijährigem „Schaffen im Ländle“ Baden-Württembergs wieder in Richtung Heimat gezogen.

Auf die Immanuel Diakonie bzw. die vakante Funktion der kaufmännischen Leitung in der Immanuel Klinik Märkische Schweiz bin ich ganz klassisch über eine Stellenanzeige aufmerksam geworden. Erste Recherchen haben mich auch auf die Homepage der Immanuel Diakonie gezogen. Hier konnte ich mich vor allem mit den dargestellten Werten identifizieren. Beeindruckend fand ich auch die persönlichen Stimmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Unerwartetes Vermächtnis

Als im Juni dieses Jahres mein Vater Harm Popkes nach einem langen Leben und doch für uns unerwartet verstarb, entdeckte ich beim Sortieren der im Banksafe hinterlegten Unterlagen ein sehr interessantes Blatt Papier. Es hatte die Überschrift „An meine Kinder, wenn sie groß sind!“ und trug das Datum „6-11-65“.

Fast fünfzig Jahre hatte es im Schließfach neben Geburtsurkunden, Zeugnissen, Verträgen und Erinnerungsstücken gelegen und auf seine Entdeckung gewartet. Ich möchte Sie an einem für mich interessanten Tag an dem Inhalt teilhaben lassen, den mein Vater mit 32 Jahren für seine drei Kinder skizzierte.

An meine Kinder, wenn sie groß sind!

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Im Tal der nicht ganz Ahnungslosen

Er war dabei, als die kleine DDR eine Weltneuheit entwickelte. Und fuhr er in den Urlaub, mit einem winzigen Wagen, war er doch der Größte. Hinter seinem Haus stand ein Mast, mit dem er meilenweit sehen konnte, auch wenn er nur in seinem Sessel im Wohnzimmer saß.

Ein winziges Ding nur. Aber eine Weltneuheit. Und entwickelt wurde es ausgerechnet in dem kleinen Land, über das die halbe Welt witzelte. In der DDR, mitten im sogenannten Tal der Ahnungslosen, in Dresden, wohin es kaum eine westliche Radio- oder Fernsehultrakurzwelle schaffte, entwarf 1957 eine Gruppe von Wissenschaftlern einen Sender, der Daten über die Druckverhältnisse und den pH-Wert aus dem Inneren des Körpers funkte. Die „Radiopille“ maß knapp drei Zentimeter und ließ sich von einem Menschen ohne größere Mühe schlucken, niemand mehr musste umständlich einen Schlauch hinunterwürgen, um Aufschluss über den Zustand von Magen oder Darm zu erhalten.

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Der Ort der Erfindung war der Idyllischste. Zwischen Elbe und Dresdener Heide, in einem Schlösschen mit Türmchen und Terrassen, von wo aus man bis in die Sächsische Schweiz blicken konnte, hatte Manfred von Ardenne, der adelige Vorzeigewissenschaftler des Ostblocks, das einzige private Forschungsinstitut der DDR gegründet. Und zu den Denkern und Tüftlern um ihn, die den verschluckbaren Intestinalsender geschaffen hatten, gehörte Henry.

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Schöneberger Lebensgeschichten

Wir haben Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehrenamtliche des Seniorenzentrums Schöneberg aus ihrem Leben erzählen lassen: von Dingen, die ihnen wichtig sind, von Ereignissen, die sie geprägt haben.

Sie hatte keines vergessen

An einem Sommertag im Jahr 1954 fuhren Annemarie und Horst an die Havel. Sie sprangen ins Wasser, sie legten sich ins Gras, sie nahmen sich bei den Händen. Im Sommer 2014 sind sie noch immer beieinander. Doch ist es Horst jetzt, der sich erinnert, an all die Einzelheiten, die düsteren auch und die vielen frohen.

Annemarie und Horst im Sommer 2014

Annemarie und Horst im Sommer 2014

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Eine offene und wertschätzende Unternehmenskultur – im Gespräch mit Dirk Lüsebrink, dem neuen Geschäftsführer der Hospital LogiServe GmbH

Dirk Lüsebrink, 35 Jahre, ist ab dem 1. Mai 2014 der neue Geschäftsführer der Hospital LogiServe GmbH. Der gebürtige Kieler tritt die Nachfolge von Michael Hoffmann an. Der studierte Logistiker bringt aus führender Position bei Damp und nachfolgend Helios, zuletzt als Regionalleiter Einkauf Region Nord-West in Schleswig, die notwendige Fachkenntnis im Gesundheitswesen mit.

Dirk Lüsebrink, Geschäftsführer Hospital LogiServe GmbH

Dirk Lüsebrink, Geschäftsführer Hospital LogiServe GmbH

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