Neue Organisationsformen für eine neue Generation von Chefärzten

Mit der Berufung der beiden Chefärzte Dr. Michael Berndsen und Georg Garanin zum 1. September 2013 ist die Abteilung Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin nun mit zwei gleichberechtigten Chefärzten in einem kooperativen Chefarztmodell besetzt.

Chefärzte Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie Dr. Michael Berndsen und Georg Garanin

Chefärzte Obere Extremität, Hand- und Mikrochirurgie Dr. Michael Berndsen und Georg Garanin

Roy J. Noack, Geschäftsführer des Immanuel Krankenhauses Berlin, ist wichtig: „Wir brauchen attraktive und innovative Stellenprofile für eine neue Generation von Chefärzten. Mit diesem neuen Organisationsmodell ermöglichen wir den Chefärzten mehr Zeit mit ihren Patientinnen und Patienten und mehr Zeit für eine echte Work-Life-Balance. Darüber hinaus gilt doch auch im Krankenhauswesen: Was in Geschäftsführungen und Vorständen von Unternehmen üblich ist, sollte auch bei Chefärzten Normalität erhalten,“

Was treibt die beiden neuen Chefärzte nun an, dieses bislang viel diskutierte aber wenig implementierte neue Modell umzusetzen?

Dazu Berndsen und Garanin: „Wir kennen uns bereits seit 15 Jahren und arbeiten seitdem mit kleineren Unterbrechungen zusammen. Wir funktionieren als Team hier am Immanuel Krankenhaus Berlin sehr gut und ergänzen uns in unseren Fähigkeiten. Der Teamgedanke spielt für uns nicht nur innerhalb unserer Abteilung sondern auch in Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und externen Kollegen eine sehr große Rolle. Schließlich ist es ja unser Auftrag, im Sinne unserer Patientinnen und Patienten zu arbeiten. Das Gute an diesem Modell für uns persönlich ist, dass sich im Großen und Ganzen für uns eigentlich wenig ändert, außer dem Zugewinn an Verantwortung und eigener Gestaltungsmöglichkeit. Eine Orientierung an nahezu archaischen, hierarchischen Strukturen erschien uns in unserer bewährten Konstellation unlogisch und nicht zeitgemäß.“

Berndsen betont: „Es ist sicherlich so, das es Situationen gibt, bei denen es Einen geben muss, der bildlich gesprochen „den Hut auf“ hat, beispielsweise in der Polytraumaversorgung. Dies sind aber Themen, mit denen wir uns am Immanuel Krankenhaus Berlin aufgrund unseres medizinischen Profils nicht beschäftigen müssen. Wir vertreten die Auffassung, dass es gerade in der Medizin erforderlich ist, als Team im Sinne des Patienten individuelle Lösungsansätze zu erarbeiten. Dafür eignet sich unsere Doppelspitze perfekt.“

Und das letzte Wort?

Dazu Garanin: „Das letzte Wort haben immer wir beide. In fachlichen wie auch in organisatorischen Dingen pflegen wir seit Jahren einen sehr engen Austausch. Und wir erreichen immer eine gemeinsame Lösung, wenn Probleme anstehen.“

Ceschäftsführer und Chefärzte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin: Roy J. Noack, Dr. Michael Berndsen, Georg Garain, Udo Schmidt (von links)

Ceschäftsführer und Chefärzte der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Immanuel Krankenhaus Berlin: Roy J. Noack, Dr. Michael Berndsen, Georg Garain, Udo Schmidt (von links)

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