Die gute Wahl – ein neuer Lebensabschnitt

Am 8. April 2016 wurde der zweite Jahrgang der Medizinstudentinnen und -studenten der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane im Rahmen der Immatrikulationsfeier in der Kulturkirche in Neuruppin festlich begrüßt. In einem Gespräch am Rande der Veranstaltung erläutern die beiden Stipendiatinnen der Immanuel Diakonie, Lisa Marie Kürschner (21 Jahre, aus Schönwalde, links) und Nina Zierenberg (23 Jahre, aus Bonn, rechts) ihre Beweggründe.

2016-04-08 Stipendiatinnen

Aus welchem Grund ein Studium der Medizin?
Kürschner: Es war ganz einfach von Kind an mein Traum, Medizinerin zu werden.
Zierenberg: Mein Vater ist Mediziner, da wurde mir der Wunsch sozusagen in die Wiege gelegt. Mein Herz schlägt schon lange für die Kinder- und Jugendheilkunde.

Aus welchem Grund ein Studium an der MHB?
Zierenberg: Die Fokussierung auf praktische Inhalte hat mich überzeugt. Vom ersten Semester an mit den Patienten in Kontakt zu gelangen, das ist mir wichtig.
Kürschner: Auch ich bin begeistert von dem Konzept der Praxisbezogenheit von Anfang an. Auch die enge Verknüpfung mit den kooperierenden Kliniken als Facharzt-Ausbildungsstätte finde ich äußerst schlüssig.

Wie durch einen Zufall kommt Prof. Dr. Johannes Albes vorbei. Er ist Chefarzt der Herzchirurgie am Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg und Professor für Kardiochirurgie an der MHB.

Prof. Albes, was wünschen Sie den beiden neuen MHB-Studentinnen?
Ich wünschen beiden einen Einstieg, der ihnen die Freude an der Medizin vermittelt; ein Einstieg nicht in die Härten, sondern in das Glück des Fachs.

Aus welchem Grund Immanuel Diakonie?
Zierenberg: Ich habe lange darüber nachgedacht, für welche Klinik ich mich entscheide. Ich hatte mir drei Optionen zur Auswahl gestellt. Ausschlaggebend für die Immanuel Diakonie war letztendlich die persönliche Begegnung beim „Marktplatz der Kliniken“. Als die einzelnen kooperierenden Kliniken sich vorgestellt haben, haben mich die guten Argumente überzeugt; auch weil meine angestrebte Facharztausbildung bei ihnen möglich ist.
Kürschner: Ich habe das Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg im Rahmen eines Praktikums kennen lernen dürfen. Im dieser Zeit habe ich die besondere Atmosphäre im Haus schätzen gelernt und ganz persönlich erfahren, dass ich an diesem Ort gefordert und gefördert werde. Die Entscheidung, in Bernau bleiben zu wollen, war für mich also ganz einfach.

2016-04-08 Immatrikulation MHB

Welche Erkenntnis hat Ihnen der heutige Tag der Immatrikulation gebracht?
Kürschner: Ich habe heute für mich bestätigend erlebt, dass die Medizinische Hochschule Brandenburg eine sehr harmonische und eine sehr persönliche Hochschule zu sein scheint.
Zierenberg: Was ich sehe, ist der starke Zusammenhalt – jeder ist für jeden da. Nicht derjenige, der die besten Noten hat, wird gewählt, sondern Empathie und Persönlichkeit sind die Bausteine für den besten Arzt.

Ein Gespräch mit dem dritten Stipendiaten der Immanuel Diakonie, dem Wunschkardiologen Paul Siebensohn (25 Jahre, aus Berlin) werden wir zu den ersten 100 Tagen im neuen Studentenleben führen.

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