Was bedeutet für uns das Herz?

Gedanken von Ralf-Peter Greif und Günter Mahler aus dem Innovationsreport 20 Jahre Herzzentrum Brandenburg vom Oktober 2012
Ein Liebesbrief aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Text ist in gezeichnete Herzen geschrieben.  (Foto: © Bildarchiv Foto Marburg)

Ein Liebesbrief aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der Text ist in gezeichnete Herzen geschrieben.
(Foto: © Bildarchiv Foto Marburg)

Es begleitet uns, so lange wir ein- und ausatmen. Meist beachten wir es gar nicht.
Denn es verrichtet seinen Dienst unauffällig. 70-mal pro Minute schlägt das
Herz im Schnitt. Das sind 100.000 Schläge jeden Tag, 37 Millionen Schläge jedes
Jahr und fast drei Milliarden Schläge in einem 75 Jahre dauernden Menschenleben.
So oft zieht sich der Hohlmuskel Herz zusammen und erschlafft wieder.

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Verantwortliches Entscheiden und Handeln vor Ort

Fragen an Udo Schmidt, Geschäftsführender Direktor Immanuel Diakonie GmbH (entnommen der Immanuel Impuls 01_2011).
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Der Kaufmann Udo Schmidt (60 Jahre), geboren in Einbeck, ist verheiratet und hat 3 erwachsene Kinder. Er ist seit 1984 leitender Mitarbeiter und seit 2008 Geschäftsführer der Immanuel Diakonie GmbH (Holding). Ehrenamtlich ist der begeisterte Survivaltourer Gemeindeleiter der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg, Vorstandsvorsitzender der Sterbekasse Evangelischer Freikirchen, Schatzmeister im Tagungs- und Freizeitheim Martin-Luther-King-Haus in Schmiedeberg/Sachsen, Schatzmeister des Sozialen Friedensdienstes in Wustermark/Elstal sowie Mitglied im Beirat von Radio Paradiso.

Welches Führungsverständnis prägt Sie?

Zu allererst prägt mich ein christliches Menschenbild. Ich möchte Menschen grundsätzlich den Raum geben, damit sie ihre Kreativität, das von Gott verliehene schöpferische Denken und Handeln, leben können. Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen zur Selbstreflexion, zum vorausschauenden Planen und zur Gestaltung ihrer Welt jederzeit befähigt sind; dazu gehören die natürliche Umwelt genauso wie die sozialen Verhältnisse und Beziehungen.

Ich wünsche mir, dass Menschen ein selbstbestimmtes, authentisches und kreatives Leben führen können und dass sie Strukturen und Organisation als positive Hilfsmittel, nicht aber als Ersatz für die eigentlichen Ziele verstehen. Daraus resultiert ein partnerschaftlich, kooperatives Führungsverständnis, dass geprägt ist von Glaubwürdigkeit, Leistungswillen, Qualitätsanspruch, Verantwortung gegenüber allen Ressourcen und lebenswerten Erfahrungen. Teamarbeit, Teamdenken und Teamentscheidungen müssen mehrheitlich die Methodenansätze sein – es muss dabei aber immer zu klaren Maßnahmen kommen.

Wichtig ist: Bewegung im Denken, Entscheiden und Handeln – und dabei dürfen auch Fehler gemacht werden. Eine besondere Herausforderung und ein wichtiges Ziel ist, Führungsgremien auf allen Ebenen zu etablieren, die dieses Führungsverständnis und diesen Führungsstil exemplarisch für alle Beteiligten vorleben und im Tagesgeschäft anwenden.

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