„Wenn die Sache mit dem Herzen zu Herzen geht“

Ein fiktives Fallbeispiel, aufgeschrieben von Ralf-Peter Greif. Er ist Pastor und Klinikseelsorger im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg und im Immanuel Krankenhaus Berlin am Standort Buch.

Herr P., 65 Jahre, ehemals selbstständiger Handwerksmeister mit 17 Angestellten, soeben den Betrieb an den Sohn übergeben, steht vor einer schweren Herz-OP.

Herz-OP mit Herz-Lungen-Maschine im Herzzentrum Brandenburg in Bernau bei Berlin

Ich bin auf dem Weg zu herzchirurgischen Patienten, die für den nächsten Tag auf dem OP-Plan stehen. Ich weiß aus unzähligen Begegnungen, dass viele von ihnen ein mulmiges Gefühl, ja regelrecht Angst vor diesem Eingriff haben. Darum biete ich bewusst an, über das zu sprechen, was mit Blick auf die unmittelbar bevorstehende Operation bewegt.

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Das große „C“ und die Kunst der Kommunikation

Unter diesem Thema fanden sich am 19. Juni 2013 in Leipzig 60 Kommunikationshandwerker
aus evangelischen und katholischen Krankenhäusern zusammen.

CKiD Netzwerktreffen: Der historische Veranstaltungsort

Nahezu programmatisch fand das 2. Netzwerktreffen für die Verantwortlichen aus Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in dem gründerzeitlichen, großzügig mit Räumen angelegten, unter Denkmalschutz stehenden Gemeindezentrum einer Kirchengemeinde statt. Kein schlechter Ort, auch an die Wurzeln diakonischer und caritativer Arbeit zu denken.

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Was leistet Seelsorge? Die chronisch Erkrankte in einer Spezialklinik

Ein fiktives Fallbeispiel, aufgeschrieben von Marc Stamm. Er ist Pastor und Klinikseelsorger im Immanuel Krankenhaus Berlin am Standort Wannsee.

Frau S., 52 Jahre, hat seit 16 Jahren Rheuma und ist jetzt zum 7. Mal zu einer längeren Behandlung in der Klinik. Nichts klappt mehr, die Sozialbeziehungen nehmen ab, der Lebensmut verringert sich.

Blick auf den Kleinen Wannsee im Immanuel Park

In meinem Büro blinkte schon der Anrufbeantworter als ich die Tür öffnete. Ich hörte die Nachricht von einem Krankenpfleger der Ebene 1B: „Herr Seelsorger, Frau S. wünscht sich einen weiteren Besuch. Können Sie bitte vorbei kommen. Wir machen uns als Team Sorgen.“

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„Tu deinen Mund auf für die Stummen, für die Sache aller, die verlassen sind!“ (Sprüche 31,8)

Bundesarchiv_Bild_146-1987-074-16,_Dietrich_Bonhoeffer

Wir sind eine Gesellschaft der Sprücheklopfer, der Phrasendrescher, der Großmundigen, die zu allem etwas wissen. Doch die empörten und heißgekochten Meinungen zerplatzen schnell als Seifenblasen aus lediglich Worten. Morgen hab ich schon wieder etwas anderes drauf.

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