Der Wert „Immanuel“ als Animationskurzfilm

„Dafür stehen wir: Immanuel“ – der erste der fünf Animationskurzfilme zu den Werten der Immanuel Diakonie  – fand am 7. November 2015 auf dem 23. Tag des Herzzentrums vor Ort im Paulus-Praetorius Gymnasium in Bernau bei Berlin und im parallelen Onlinestream von Herzzentrum Brandenburg und Gesundheitsberater-Berlin seine Welturaufführung.

(Hinweis: Bitte Ton einschalten und Qualität auf 1080p einstellen)

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Neue Heimat – Erfahrungen und Ansichten eines ehemaligen „Gastarbeiters“

Simao Dilubenzi Fulama (52 Jahre), aufgewachsen in der Hauptstadt Angolas Luanda, lebt seit 27 Jahren in Deutschland. Er arbeitet in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg, der Gesellschafterin der Immanuel Diakonie, und leitet dort die angolanische Gemeinde. Simao und seine Ehefrau haben drei Berliner Kinder. Sein Sohn Gelord Fulama Ndingui, Student der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Magdeburg-Stendal und derzeit Praktikant in der Immanuel Diakonie, hat ihn interviewt.

Simao Dilubenzi Fulama und Gelord Fulama Ndingui

Wann kamst du nach Deutschland?
Ich kam 1988 als Gastarbeiter in die damals noch existierende DDR. Auch wenn in Angola zu dieser Zeit Bürgerkrieg herrschte und ich allen Grund dazu gehabt hätte zu fliehen, kam ich nicht als Flüchtling. Es war eine freiwillige Entscheidung. Ich habe dann eine Ausbildung zum Betriebsschlosser gemacht.

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Unerwartetes Vermächtnis

Als im Juni dieses Jahres mein Vater Harm Popkes nach einem langen Leben und doch für uns unerwartet verstarb, entdeckte ich beim Sortieren der im Banksafe hinterlegten Unterlagen ein sehr interessantes Blatt Papier. Es hatte die Überschrift „An meine Kinder, wenn sie groß sind!“ und trug das Datum „6-11-65“.

Fast fünfzig Jahre hatte es im Schließfach neben Geburtsurkunden, Zeugnissen, Verträgen und Erinnerungsstücken gelegen und auf seine Entdeckung gewartet. Ich möchte Sie an einem für mich interessanten Tag an dem Inhalt teilhaben lassen, den mein Vater mit 32 Jahren für seine drei Kinder skizzierte.

An meine Kinder, wenn sie groß sind!

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Erfahrungen erleben – erste Schritte in der Immanuel Diakonie

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Michael Zieschang hat im vergangenen Jahr das Studium der Gesundheitswissenschaften abgeschlossen. Als Berufseinstieg hat sich der 24-Jährige ganz bewusst für eine einjährige Trainee-Stelle entschieden. Einen Teil davon wird er als Assistenz der Geschäftsführung in der Immanuel Klinik Märkische Schweiz verbringen. Im Gespräch mit Monika Vogel berichtet er über die Erlebnisse seiner ersten Tage in der Immanuel Diakonie.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie zum Trainee in der Immanuel Diakonie wurden?
Nach meinem Abitur 2010 habe ich in einer Senioreneinrichtung ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. Nach dem FSJ fing ich an, in Neubrandenburg Gesundheitswissenschaften zu studieren. Im letzten Jahr konnte ich das Studium erfolgreich abschließen.

Warum Gesundheitswissenschaften?
Auf der einen Seite habe ich mich immer für Sport und Gesundheit interessiert. Durch das Freiwillige Soziale Jahr lernte ich eine Einrichtung im Gesundheitswesen kennen. Auf der anderen Seite interessierte mich auch der gesamte Bereich der Betriebswirtschaft: Wie führe ich ein Unternehmen und was gehört alles dazu? Es gibt so viele Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitswesen, mit sehr abwechslungsreichen Tätigkeitsfeldern. Das machte es für mich spannend.

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Wirtschaftlichkeit, Qualität und Diakonie schließen sich nicht aus

Heino ten BrinkDer gelernte Sparkassenkaufmann und studierte Krankenhaus-BWLer Heino ten Brink war zuletzt Leiter Strategisches Controlling der „Ategris – Die Kette der diakonischen Krankenhäuser – Regionalholding GmbH“ und Geschäftsführer der „gut & gerne Ihr Partner für Gastronomieservice GmbH“ – einer Tochtergesellschaft der Evangelisches Krankenhaus Mülheim an der Ruhr GmbH. Seit dem 1. Februar ist der 44-Jährige der neue Kaufmännische Leiter im Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg.​

Aus welchem Grund sind Sie nun bei der Immanuel Diakonie?
Ich wollte mich beruflich verändern, etwas Breiteres als bislang machen. Mir war wichtig, auch weiterhin bei einer diakonischen Einrichtung zu arbeiten und durch Empfehlungen bin ich auf die Immanuel Diakonie gestoßen. Was mich bereits während meiner Informationsphase sehr beeindruckt hat, ist die Offenheit und Freundlichkeit der Mitarbeiter, die ich vor Ort in Bernau wahrnehmen konnte. Der Umgang miteinander: das ist es, was Immanuel ausmacht.

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