„Am Mute hängt der Erfolg.“

Mit diesem Ausspruch aus dem Roman Stine (1890) von Theodor Fontane (1819 bis 1898) hat die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ihr neues Leitbild überschrieben, das in einem gemeinsamen Prozess mit der gesamten Universität entwickelt wurde. Die Immanuel Diakonie mit dem Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg (Hochschulklinikum) sowie der Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie der Immanuel Klinik Rüdersdorf (Hochschulklinik) gehört zu den Trägern der MHB.

Stipendiaten der Immanuel Diakonie des MHB-Jahrgangs 2017

Stipendiaten der Immanuel Diakonie des MHB-Jahrgangs 2017

LEITBILD DER MEDIZINISCHEN HOCHSCHULE BRANDENBURG THEODOR FONTANE

Die Medizinische Hochschule Brandenburg Theodor Fontane (MHB) ist eine staatlich anerkannte Universität in kommunaler und freigemeinnütziger Trägerschaft. Mit unseren Hochschulkliniken, weiteren landesweit kooperierenden Kliniken und Lehrpraxen stehen wir für ein neues Verständnis von umfassender Bildung in Medizin, Psychologie und weiteren Gesundheitsberufen.

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Der Landschaft bleibe ich treu

Sascha Seyer

Seit dem 1. Juli 2017 ist Sascha Seyer der neue Kaufmännische Leiter der Immanuel Klinik Märkische Schweiz. Der studierte Business-Manager (TH Wildau), zuvor als Controller, Projektmanager und Personalleiter tätig, war zuletzt Verwaltungsdirektor der Schloss-Klinik Sonnenbühl in Bad Dürrheim. Ich habe ihm einige Fragen gestellt.

Aus welchem Grund haben Sie sich für die Immanuel Diakonie entschieden?
Ausschlaggebend war für mich die Suche nach einer neuen Herausforderung in der Region Berlin/Brandenburg. Als gebürtiger Brandenburger hat es mich nach nunmehr fast dreijährigem „Schaffen im Ländle“ Baden-Württembergs wieder in Richtung Heimat gezogen.

Auf die Immanuel Diakonie bzw. die vakante Funktion der kaufmännischen Leitung in der Immanuel Klinik Märkische Schweiz bin ich ganz klassisch über eine Stellenanzeige aufmerksam geworden. Erste Recherchen haben mich auch auf die Homepage der Immanuel Diakonie gezogen. Hier konnte ich mich vor allem mit den dargestellten Werten identifizieren. Beeindruckend fand ich auch die persönlichen Stimmen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

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Welt ohne Pflege?

Wie sehen Nicht-Pflegende in der Immanuel Diakonie die Pflege in der Immanuel Diakonie? Wir haben bei Ärzten, Servicekräften, Qualitätsbeauftragten, Hauswirtschaftern und Geschäftsführern aus Krankenhaus, Hospiz und Logistik nachgefragt. Was würde geschehen, wenn Menschen nicht mehr bereit wären zu pflegen?

Weitere Statements zur Pflege finden Sie in der Playlist zur Immanuel Pflege in unserem Youtube-Channel.

2017-03 Brief-klein

Sehn-Sucht – Brief an eine Freundin

Dieser Beitrag von Vera Kolbe ist zuerst in ChrisCare, Magazin für Spiritualität und Gesundheit, 1/2017 erschienen.

Liebe Annette,
herzlichen Glückwunsch! Du mutige Frau. Endlich hast du das Tabu gebrochen. Wie gut, dass du nun sagst: „Mein Mann ist alkoholkrank!“

Ich erinnere mich noch an eure Hochzeit. Dann kamen Lisa und Julian auf die Welt. Beruflich war viel los und ihr habt das Haus gebaut. Als Gerhard anfing häufiger „einen über den Durst zu trinken“, fiel es zuerst gar nicht so auf. Bei dem Stress eben. Irgendwann wurde es regelmäßiger. Als ich mir ein Herz fasste und dich darauf ansprach, hast du abgewiegelt. Wie ich nur darauf käme, war deine Antwort. Du hast ihn verteidigt, ihn erklärt. Ja, du hast zu ihm gehalten. ganzen Beitrag lesen

2016-11-05-herzzentrum-brandenburg-pressefoto-24-tag-des-herzzentrums-kardiologischer-eingriff

Einem Menschen ins Herz blicken

Der 24. Tag des Herzzentrums am 5. November 2016 gewährte besondere Einblicke in die Herzmedizin. Ein persönlicher Eindruck.

Seit einem Monat arbeite ich als Kommunikationsmanagerin Presse für die Immanuel Diakonie. Zum ersten Mal bin ich beim Tag des Herzzentrums dabei; zum ersten Mal sehe ich bei Eingriffen am Herzen zu. Anders als erwartet, bin ich nicht schockiert von der blutigen Wahrheit, sondern vielmehr ergriffen von der Intimität des Augenblicks, von der Nähe zu dieser Gratwanderung zwischen Leben und Tod.

Auf der riesigen LED-Leinwand in der Aula des Paulus-Praetorius-Gymnasiums in Bernau erscheint ein überlebensgroßes menschliches Herz; ganz deutlich sehen 450 Zuschauer im Saal wie es schlägt. Sie blicken einem Menschen direkt ins Herz, sehen wie sich der Muskel, an dessen Aktivität das Leben dieses 82-jährigen Mannes hängt, pumpend zusammenzieht. Das Herz ist krank und muss dringend repariert werden.

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