„Angelika, du wirst einmal in die Diakonie gehen.“

Wo kam dieser Satz her, der sich da plötzlich in meinem Kopf einnistete? Hatte ich ihn geträumt oder hatte ihn wirklich jemand zu mir gesagt? Erst langsam erinnerte ich mich – Schwester Clara. Ja, so war es.

Im Hof der Sophienkirche 1960

In meiner Heimatgemeinde gab es in den 50ziger und Anfang der 60ziger Jahre am Samstagnachmittag von 14 bis 16 Uhr eine Kinderstunde. Dort lernten wir die Anfänge des Stickens, Häkelns und Strickens. Noch heute habe ich ein Märchenbuch mit einer von mir gestickten Buchhülle.

ganzen Beitrag lesen


„Jede Sache so machen, als wäre sie die eigene“ – Joachim Lohan

Verabschiedung Joachim Lohan
Joachim Lohan (Zweiter von rechts am Tag seiner Verabschiedung) feierte am 1. April 2013 sein 40 jähriges Dienstjubiläum in der Immanuel Diakonie. Seit seinem ersten Tag ist er als Haushandwerker tätig, seine Spezialität ist der Trockenbau. Am 30. April 2013 wurde der 65 jährige Jubilar in großer Runde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Wie sind Sie zu Immanuel Diakonie gekommen?

Der damalige Pastor der baptisten.schöneberg Edwin Brandt (Vater des langjährigen Direktors der Immanuel Diakonie Elimar Brandt) hat über ein Jahr von der Vision gesprochen, die er für meine Zukunft habe. Über viele Monate habe ich das anders gesehen, bin dann aber doch als Handwerker zum Immanuel Krankenhaus gekommen. Und das sind jetzt 40 Jahre.

ganzen Beitrag lesen


Diakonische Zeitrechnung – Canan Kinaci

Kinaci im Team
Canan Kinaci (die zweite  von rechts im Team des Personalmanagements) arbeitet seit 25 Jahren in der Immanuel Diakonie. Mit 16 Jahren kam sie aus der Stadt Lüleburgaz in der türkischen Region Ostthrakien ins damalige West-Berlin. Ihre Ausbildung begann sie im Immanuel Krankenhaus Berlin unter der Obhut ihrer Kollegin Helga Holstein, ihr offizieller Ausbilder war der Meister Kay-Uwe Sorgalla. Frau Kinaci betreut heute im Personalmanagement der Immanuel Diakonie die Beschäftigen des Immanuel Krankenhauses Berlin und des Diakonie-Hospiz Wannsee. Darüber hinaus ist sie seit 1996 auch als zertifizierte Ausbilderin tätig.

Was geschah am 18. April 1988?

An meinem ersten Arbeitstag kam ich extra vor der Zeit, ich wollte ja keinen schlechten Eindruck hinterlassen. Irgendwie hatte der damalige Verwaltungsleiter wohl diesen Termin übersehen. Als ich nach 2 ½ Stunden dann endlich zum Gespräch eingeladen wurde, begann dieses mit den Worten: „Frau Yener (so hieß ich damals noch), nachdem Sie nun das Warten gelernt haben, werden Sie alles andere bei uns auch noch lernen!“

ganzen Beitrag lesen


Thema: Dem Leben zuliebe

Die Immanuel Diakone hat sich „Dem Leben zuliebe“ zum Motto gesetzt.

Dem Leben zuliebe

Was heißt nun dieses „Dem Leben zuliebe“ im diakonischen Alltag gegenüber Patientinnen und Patienten in den Kliniken und Praxen, Bewohnerinnen und Bewohnern in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen, Klientinnen und Klienten der Beratungsstellen – und gegenüber den Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz.

Der Blog möchte unter dem Thema Dem Leben zuliebe davon berichten


Gelebte Diakonie funktioniert nur als Team

Ein Wortwechsel mit Herbert Blum, Geschäftsführer Immanuel-Miteinander Leben GmbH (entnommen der Immanuel Impuls 01_2011).
Hebert Blum
Der Sozialarbeiter und Sozialpädagoge Herbert Blum (52 Jahre) ist in Walsum geboren. Er ist verheiratet und hat 6 Kinder, drei von ihnen sind erwachsen. Der Immanuel Diakonie ist er seit April 2008 als Mitglied des Kuratoriums und seit Oktober 2010 als Mitarbeiter verbunden. Seit vielen Jahren engagiert er sich gemeinsam mit seiner Frau im Pflegekinderwesen, seine beiden jüngsten Töchter sind Pflegekinder.

Aus welchem Grund sind Sie als Mitarbeiter bei der Immanuel Diakonie „gelandet“?

Die Tätigkeit bei der Immanuel Diakonie ist meine dritte berufliche Station. Nach meinem Studium habe ich 10 Jahre im Rahmen der Jugendhilfe in Norden-Norddeich/Ostfriesland mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, die ohne ihre Eltern als sogenannte „Boatpeople“ aus Vietnam geflohen waren. Danach habe ich 20 Jahre beim Förderverein für psychisch Kranke der psychiatrischen Klinik der Freien Universität Berlin gearbeitet, davon 16 Jahre in der Funktion des Geschäftsführers. Nach der langen Zeit beim Förderverein war bei mir eine Offenheit für eine berufliche Veränderung vorhanden.

ganzen Beitrag lesen