Erfahrungen erleben – erste Schritte in der Immanuel Diakonie

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Michael Zieschang hat im vergangenen Jahr das Studium der Gesundheitswissenschaften abgeschlossen. Als Berufseinstieg hat sich der 24-Jährige ganz bewusst für eine einjährige Trainee-Stelle entschieden. Einen Teil davon wird er als Assistenz der Geschäftsführung in der Immanuel Klinik Märkische Schweiz verbringen. Im Gespräch mit Monika Vogel berichtet er über die Erlebnisse seiner ersten Tage in der Immanuel Diakonie.

Was haben Sie gemacht, bevor Sie zum Trainee in der Immanuel Diakonie wurden?
Nach meinem Abitur 2010 habe ich in einer Senioreneinrichtung ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. Nach dem FSJ fing ich an, in Neubrandenburg Gesundheitswissenschaften zu studieren. Im letzten Jahr konnte ich das Studium erfolgreich abschließen.

Warum Gesundheitswissenschaften?
Auf der einen Seite habe ich mich immer für Sport und Gesundheit interessiert. Durch das Freiwillige Soziale Jahr lernte ich eine Einrichtung im Gesundheitswesen kennen. Auf der anderen Seite interessierte mich auch der gesamte Bereich der Betriebswirtschaft: Wie führe ich ein Unternehmen und was gehört alles dazu? Es gibt so viele Einsatzmöglichkeiten im Gesundheitswesen, mit sehr abwechslungsreichen Tätigkeitsfeldern. Das machte es für mich spannend.

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Im Tal der nicht ganz Ahnungslosen

Er war dabei, als die kleine DDR eine Weltneuheit entwickelte. Und fuhr er in den Urlaub, mit einem winzigen Wagen, war er doch der Größte. Hinter seinem Haus stand ein Mast, mit dem er meilenweit sehen konnte, auch wenn er nur in seinem Sessel im Wohnzimmer saß.

Ein winziges Ding nur. Aber eine Weltneuheit. Und entwickelt wurde es ausgerechnet in dem kleinen Land, über das die halbe Welt witzelte. In der DDR, mitten im sogenannten Tal der Ahnungslosen, in Dresden, wohin es kaum eine westliche Radio- oder Fernsehultrakurzwelle schaffte, entwarf 1957 eine Gruppe von Wissenschaftlern einen Sender, der Daten über die Druckverhältnisse und den pH-Wert aus dem Inneren des Körpers funkte. Die „Radiopille“ maß knapp drei Zentimeter und ließ sich von einem Menschen ohne größere Mühe schlucken, niemand mehr musste umständlich einen Schlauch hinunterwürgen, um Aufschluss über den Zustand von Magen oder Darm zu erhalten.

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Der Ort der Erfindung war der Idyllischste. Zwischen Elbe und Dresdener Heide, in einem Schlösschen mit Türmchen und Terrassen, von wo aus man bis in die Sächsische Schweiz blicken konnte, hatte Manfred von Ardenne, der adelige Vorzeigewissenschaftler des Ostblocks, das einzige private Forschungsinstitut der DDR gegründet. Und zu den Denkern und Tüftlern um ihn, die den verschluckbaren Intestinalsender geschaffen hatten, gehörte Henry.

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Weihnachtszeit in Nazareth

Meine erste Arbeitsstelle als junger 23-jähriger Sozialarbeiter war eine Sammelunterkunft für Asylbewerber, die Heimstätte Nazareth, in Ostfriesland – gleich hinter dem Deich. In einer ehemaligen Ferienstätte lebten damals in den 1980er Jahren über 400 Menschen. Sie kamen aus Polen, der Türkei, aus Afghanistan, Indonesien, aus dem Libanon, aus Vietnam und Laos. Es war ein buntes Treiben, eine oft faszinierende Atmosphäre trotz vieler Herausforderungen und ich denke ausgesprochen gern an diese Zeit zurück.

Für wen haben wir noch Platz?

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Schöneberger Lebensgeschichten

Wir haben Bewohnerinnen und Bewohner, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Ehrenamtliche des Seniorenzentrums Schöneberg aus ihrem Leben erzählen lassen: von Dingen, die ihnen wichtig sind, von Ereignissen, die sie geprägt haben.

Sie hatte keines vergessen

An einem Sommertag im Jahr 1954 fuhren Annemarie und Horst an die Havel. Sie sprangen ins Wasser, sie legten sich ins Gras, sie nahmen sich bei den Händen. Im Sommer 2014 sind sie noch immer beieinander. Doch ist es Horst jetzt, der sich erinnert, an all die Einzelheiten, die düsteren auch und die vielen frohen.

Annemarie und Horst im Sommer 2014

Annemarie und Horst im Sommer 2014

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Sichtweisen zur Seelsorge

Der diakonische Auftrag in der Immanuel Diakonie lautet „Dem Leben zuliebe“. Übersetzt in den Krankenhausalltag heißt das, dass eine exzellente medizinische und pflegerische Versorgung sich dadurch auszeichnet, dass Patientinnen und Patienten als Menschen ganzheitlich wahrgenommen werden und sich auch als solche wahrgenommen fühlen.

Und jetzt beginnen die Fragen:
– Wie ist die alltägliche Wirklichkeit der Begegnung in Grenzsituationen?
– Wie zeigt sich der christliche Werteaspekt im Miteinander?
– Was ist und was macht Seelsorge eigentlich aus?
– Wer ist Seelsorger?

Ein Film mit authentischen Aussagen von Seelsorgern, Pflegekräften, Ärzten sowie Patienten aus dem Herzzentrum Brandenburg in Bernau bei Berlin kann dazu Antworten geben.