Archiv für den Autor: Dr. Gerrit Popkes

Über Dr. Gerrit Popkes

Ich bin Leiter der Unternehmenskommunikation der Immanuel Diakonie. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre und meiner "Grundausbildung" bei Roland Berger war ich im Beteiligungsmanagement (Schröder + Partner, Peppermint Financial Partners, area 5F) und in der Strategie- und Marketingberatung (Dieter Vagt, Prognos) tätig. Vor meiner Zeit bei der Immanuel Diakonie war ich im Umfeld der Deutschen Bank viele Jahre im Investment Banking und habe Unternehmen in öffentlicher Hand privaten Investoren zugeführt - darunter Krankenhäuser, Immobilienportfolios sowie Prüf- und Zertifizierungsunternehmen. Ich habe berufsbegleitend über "Kommunikative Tugenden im Management" promoviert. Ehrenamtlich bin ich im Stiftungsrat des House of One und im Förderverein Diakonie-Hospiz Wannsee e.V. aktiv.


„Kontinuität in der Immanuel Diakonie“

Gespräch mit Jürgen Witzemann, stellv. Vorsitzender des Kuratoriums der Immanuel Diakonie (entnommen der Immanuel Impuls 11_2011).
Jürgen Witzemann
Jürgen Witzemann wurde vor 63 Jahren im schwäbischen Albstadt geboren, ist verheiratet und hat 4 erwachsene Söhne. Zum Studium der Betriebswirtschaftslehre kam er vor 43 Jahren nach Berlin und zu den Baptisten in Schöneberg. Beruflich war er 36 Jahre in verschiedenen kaufmännischen Aufgaben in der Industrie tätig, zuletzt als Leiter des Controlling bei einer Tochtergesellschaft der Firma Bayer. Seit Mitte dieses Jahres ist er im Ruhestand. In der Gemeinde Schöneberg gehört er seit den 70er Jahren zur Gemeindeleitung und zum Kuratorium. Als besondere Aufgabe hat er dort auch das Amt des Kassenverwalters inne. Seine Freizeit verbringt er gerne im Konzertsaal, auf Reisen, bevorzugt in den Bergen, und im Winter beim Skiurlaub.

Wie wirtschaftlich kann/darf/muss Diakonie sein?

Es wird oft als ein Konflikt angesehen, dass soziale Unternehmungen der Diakonie sich auch den Anforderungen nach Wirtschaftlichkeit stellen müssen. Schließlich wollen wir mit unserem diakonischen Handeln einen höchstmöglichen „Gesundheitsgewinn“ erzielen und das ist manchmal eben nur durch zusätzlichen Einsatz und erhöhte Kosten zu erreichen.

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„Entscheidungen brauchen Orientierung“

Gedanken von Roy J. Noack, Geschäftsführer der Immanuel-Krankenhaus GmbH, Berlin (entnommen der Immanuel Impuls 11_2011).

Roy J. Noack
Roy J. Noack (42 Jahre, verheiratet, eine Tochter) ist in der Immanuel Diakonie kein Unbekannter: Seit 1999 arbeitete der studierte Diplom-Kaufmann als Verwaltungsleiter der Immanuel Klinik Märkische Schweiz in Buckow und leitete unter anderem den Bereich Health Care Management und seit 2007 den Bereich IT und Prozessmanagement. Seit dem 1. Mai 2011 ist er gemeinsam mit Udo Schmidt Geschäftsführer des Immanuel Krankenhauses Berlin mit Standorten in Wannsee und Buch.

Aus welchem Grund arbeite ich bei der Immanuel Diakonie?

Nach mehreren Jahren in unterschiedlichen Bereichen der Verbandstätigkeiten im Gesundheitswesen freute ich mich im Jahr 1999 über die Anfrage, ob ich mir eine Tätigkeit in einer der „Diakonischen Einrichtungen der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin Schöneberg“ (so war die damalige Bezeichnung) vorstellen könnte. Es war damals für mich die konsequente Weiterentwicklung in Richtung des praktischen Klinikbetriebs. Ich bin nach wie vor froh, für eine solch innovative und kreative Gruppe arbeiten zu können.

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Verantwortliches Entscheiden und Handeln vor Ort

Fragen an Udo Schmidt, Geschäftsführender Direktor Immanuel Diakonie GmbH (entnommen der Immanuel Impuls 01_2011).
Udo Schmidt_2
Der Kaufmann Udo Schmidt (60 Jahre), geboren in Einbeck, ist verheiratet und hat 3 erwachsene Kinder. Er ist seit 1984 leitender Mitarbeiter und seit 2008 Geschäftsführer der Immanuel Diakonie GmbH (Holding). Ehrenamtlich ist der begeisterte Survivaltourer Gemeindeleiter der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Berlin-Schöneberg, Vorstandsvorsitzender der Sterbekasse Evangelischer Freikirchen, Schatzmeister im Tagungs- und Freizeitheim Martin-Luther-King-Haus in Schmiedeberg/Sachsen, Schatzmeister des Sozialen Friedensdienstes in Wustermark/Elstal sowie Mitglied im Beirat von Radio Paradiso.

Welches Führungsverständnis prägt Sie?

Zu allererst prägt mich ein christliches Menschenbild. Ich möchte Menschen grundsätzlich den Raum geben, damit sie ihre Kreativität, das von Gott verliehene schöpferische Denken und Handeln, leben können. Ich möchte dazu beitragen, dass Menschen zur Selbstreflexion, zum vorausschauenden Planen und zur Gestaltung ihrer Welt jederzeit befähigt sind; dazu gehören die natürliche Umwelt genauso wie die sozialen Verhältnisse und Beziehungen.

Ich wünsche mir, dass Menschen ein selbstbestimmtes, authentisches und kreatives Leben führen können und dass sie Strukturen und Organisation als positive Hilfsmittel, nicht aber als Ersatz für die eigentlichen Ziele verstehen. Daraus resultiert ein partnerschaftlich, kooperatives Führungsverständnis, dass geprägt ist von Glaubwürdigkeit, Leistungswillen, Qualitätsanspruch, Verantwortung gegenüber allen Ressourcen und lebenswerten Erfahrungen. Teamarbeit, Teamdenken und Teamentscheidungen müssen mehrheitlich die Methodenansätze sein – es muss dabei aber immer zu klaren Maßnahmen kommen.

Wichtig ist: Bewegung im Denken, Entscheiden und Handeln – und dabei dürfen auch Fehler gemacht werden. Eine besondere Herausforderung und ein wichtiges Ziel ist, Führungsgremien auf allen Ebenen zu etablieren, die dieses Führungsverständnis und diesen Führungsstil exemplarisch für alle Beteiligten vorleben und im Tagesgeschäft anwenden.

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Zukunftssicherung des diakonischen Auftrags der Immanuel Diakonie

Interview mit Jürgen Roß, Vorsitzender des Kuratoriums der Immanuel Diakonie (entnommen der Immanuel Impuls 01_2011).
Jürgen Ross
Jürgen Roß, 53 Jahre, verheiratet, ein Sohn (17 Jahre), ist im „Hauptberuf“ Bereichsleiter für Planung und Fahrgastinformation beim VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH. Er arbeitet in verschiedenen Aufgabenbereichen der baptisten.schöneberg mit und ist seit 1993 Mitglied der Gemeindeleitung und damit des Kuratoriums. Er mag klassische Musik, seinen kleinen Garten, fährt gerne Kanu und Fahrrad und findet es spannend und herausfordernd, wie sich trotz knapper Kassen wichtige Dienstleistungen für die Menschen wie Gesundheitswesen oder öffentlicher Nahverkehr entwickeln können.

Was wollen die baptisten.schöneberg mit der Immanuel Diakonie erreichen?

Als Christen haben wir den besonderen Auftrag, uns um hilfsbedürftige Menschen zu kümmern. Deshalb hat unsere Gemeinde mit der Immanuel Diakonie die Verantwortung für ein vielfältiges Angebot an Krankenhäusern sowie Betreuungs- und Pflegeeinrichtungen in Berlin, Brandenburg und darüber hinaus übernommen.

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Gelebte Diakonie funktioniert nur als Team

Ein Wortwechsel mit Herbert Blum, Geschäftsführer Immanuel-Miteinander Leben GmbH (entnommen der Immanuel Impuls 01_2011).
Hebert Blum
Der Sozialarbeiter und Sozialpädagoge Herbert Blum (52 Jahre) ist in Walsum geboren. Er ist verheiratet und hat 6 Kinder, drei von ihnen sind erwachsen. Der Immanuel Diakonie ist er seit April 2008 als Mitglied des Kuratoriums und seit Oktober 2010 als Mitarbeiter verbunden. Seit vielen Jahren engagiert er sich gemeinsam mit seiner Frau im Pflegekinderwesen, seine beiden jüngsten Töchter sind Pflegekinder.

Aus welchem Grund sind Sie als Mitarbeiter bei der Immanuel Diakonie „gelandet“?

Die Tätigkeit bei der Immanuel Diakonie ist meine dritte berufliche Station. Nach meinem Studium habe ich 10 Jahre im Rahmen der Jugendhilfe in Norden-Norddeich/Ostfriesland mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet, die ohne ihre Eltern als sogenannte „Boatpeople“ aus Vietnam geflohen waren. Danach habe ich 20 Jahre beim Förderverein für psychisch Kranke der psychiatrischen Klinik der Freien Universität Berlin gearbeitet, davon 16 Jahre in der Funktion des Geschäftsführers. Nach der langen Zeit beim Förderverein war bei mir eine Offenheit für eine berufliche Veränderung vorhanden.

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